Am 12. Oktober 2026 wurden die FF St. Pölten-Stadt und Böheimkirchen-Markt zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf die A1 alarmiert. Mehrere Personen waren verletzt, eine eingeklemmt. Feuerwehr und Rettungsdienst retteten die Betroffenen gemeinsam und unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät aus den Unfallfahrzeugen.
Am frühen Abend des 12. Oktober 2026 wurden die Freiwilligen Feuerwehren St. Pölten-Stadt und Böheimkirchen-Markt mit dem Alarmierungstext „Verkehrsunfall – Menschenrettung, 3 PKW, 1 Person im PKW“ zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei St. Pölten alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die A1 vollständig gesperrt.
Bei Erkundung der drei beteiligten, zum Teil stark deformierten PKW wurde ersichtlich, dass mehrere Personen verletzt waren und die Fahrzeuge zum Teil nicht selbstständig verlassen konnten, eine Person war eingeklemmt. Um einen Zugang zu der eingeklemmten Person im stark deformierten Fahrzeug zu schaffen, setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein. In enger Absprache und Koordination mit dem Rettungsdienst wurden die betroffenen Personen anschließend möglichst schonend aus den Fahrzeugen gerettet und weiter durch den Rettungsdienst betreut.
Die nicht mehr fahrtauglichen PKW wurden auf Wechselladefahrzeuge der Feuerwehren verladen und zur sicheren Abstellung von der Autobahn gebracht. Nach knapp drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und die A1 konnte wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren sowie mit den Einheiten von ASBÖ und Rotem Kreuz, der Polizei und der ASFINAG beziehungsweise der Autobahnmeisterei verlief ausgezeichnet. Die enge Abstimmung ermöglichte es, den Betroffenen so rasch und effizient wie möglich zu helfen. Die FF St. Pölten-Stadt bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzorganisationen für die Zusammenarbeit.
Ein weiterer Dank gilt den nachkommenden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die eine Rettungsgasse bildeten. Sie ermöglichten den Einsatzkräften die Zufahrt zum Unfallort und damit rasche Hilfe für die Betroffenen.
Seitens der FF St. Pölten-Stadt waren fünf Fahrzeuge mit 15 Mitgliedern im Einsatz.
