In den Abendstunden des 3. Mai 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt zu einer Menschenrettung alarmiert – ein Passant hatte gemeldet, dass jemand von einer Brücke in die Traisen gesprungen und nicht wieder aufgetaucht war. Anfangs war die Rede von zwei Personen; Ein Mann konnte von Beamten der nahegelegenen Polizeiinspektion Landhaus aus dem Wasser gezogen werden und wurde reanimiert, der Rettungsdienst brachte in anschließend ins Krankenhaus, wo er Medienberichten zufolge jedoch leider in der Nacht verstarb.
Die Suche nach der vermeintlich zweiten Person wurde noch mehrere Stunden von Österreichische Wasserrettung St. Pölten mit Tauchern, Polizei und Drohnen fortgesetzt, gefunden wurde allerdings niemand.
Die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr – 23 Mitglieder mit fünf Fahrzeugen – leuchteten die Einsatzstelle aus, suchten beide Traisenufer ab und unterstützten den Rettungsdienst in seiner Tätigkeit. Nach rund zwei Stunden rückte man wieder ein.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen des Verstorbenen, und unser Dank allen eingesetzten Organisationen für die professionelle Zusammenarbeit.
Foto: DOKU NÖ
Menschenrettung aus der Traisen
